You got mail. Analog.

Heute hat mich ein Leser besucht. Und mir persönlich eine E-Mail vorbei gebracht. Ja, wirklich. Das kam so:
Der Mann, nennen wir ihn Volker B., wohnt in Essen und besitzt ein Haus in einer Feriensiedlung in Noord-Holland. Er hat sich darüber gewundert, wie genau ich die Örtlichkeiten und die Verhältnisse dort in meinem Kriminalroman ‚Die Abtaucher’ beschrieben habe. Er hat nachgedacht und sich daran erinnert “dass ich einen Thomas kenne, mit dem ich auch schon bei Arie und Mareike mehrere Bierchen getrunken habe.“ Das ist schon lange her, und jetzt fragte er sich, ob ich wohl dieser Thomas sein könnte.
Daraufhin ist er auf meine Homepage www.Thomas-Schweres.de gegangen und hat mir unter ‚Kontakt’ eine E-Mail mit entsprechenden Fragen gesendet.
Diese Mail konnte aber vom System nicht übermittelt werden, sie kam als unzustellbar an ihn zurück. Also hat Volker sie ausgedruckt, samt Fehlermeldung („This adress no longer accepts mail“).

analoge Mailbox, rechts im Bild

analoge Mailbox, rechts im Bild

Volker hat ins Impressum meiner Seite geguckt und ist, da er sowieso gern mit seinem Hund im Wald spazieren geht, einfach mal vorbeigekommen. Samt E-Mail-Ausdruck.
Eigentlich wollte er mir das Papier in den Briefkasten, also die analoge Mailbox, werfen.

Da Niko gerade auf dem Hof die Kamera-Ausrüstung aus dem Auto packte, hat er ihn angesprochen, der hat mich vom Schreibtisch weggeholt und wir haben zu dritt nett geplaudert. Über ‚Die Abtaucher’, den ‚Zandloper’, und längst vergangene Zeiten auf dem ‚Schip op ’t Strand’.
Später habe ich dem Webmaster über einen anderen account wegen der Fehlfunktion eine Mail geschickt. Falls er mir bis morgen nicht antwortet, drucke ich sie aus und bringe sie ihm vorbei.